newsletter 2018 03 04
Bildnachweis: By Dtuk (Own work) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Common

Mehr riechen und weniger sehen – so das Credo des Abends, durch den uns der Geschäftsführer, Herr Gerald Schroff, mit Wissen, sehr interessanten Erkenntnissen, Meinungen und kurzweiligen Erzählungen aus seinem Leben teilhaben ließ. Es war ein Plädoyer für wieder mehr Vertrauen in die Wahrnehmung der eigenen Nase (Gefühl) als es nur den Augen (Verstand) zu überlassen.

Heute präsentiert sich die Preussische Spirituosen Manufaktur als letzte ihrer Art. Seit 1874 werden hier von Wissenschaftlern und Destillateurmeistern akribisch alle Versuchsreihen dokumentiert und Verfahren und Rezepturen ständig weiterentwickelt. Weltweit ist sie die führende ihrer Art und bildet zudem Destillateurmeister aus.

An diesem Ort wird preußischer Geist in feinsten Spirituosen konserviert. Über 200 Duft- und Geschmacksstoffe aus Blüten, Kräutern, Wurzeln, Rinden und Samen machen die Drogenduftorgel der Preussischen Spirituosen Manufaktur zum Ausgangspunkt sämtlicher Kompositionen.

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Authentisch und mit viel Herzblut weckte Herr Schroff bei den Teilnehmern sofort nach der ersten „Blind“-Verköstigung ein starkes Interesse an der Thematik der Komposition von Spirituosen. Er ließ die Teilnehmer einen Rosenlikör schmecken – zuerst mit geschlossener Nase.

Die Erkenntnis: Man erfährt erst dann eine Geschmacksexplosion, wenn man eine Spirituose nicht nur mit dem Mund schmeckt, sondern auch riecht.

Anhand verschiedener Riechversuche an bekannten Düften wie Kaffee, Zimt oder Ingwer konnten so manche Nasen in die Irre geführt werden und nur vereinzelt erkannten Teilnehmer die richtigen Essenzen. Man muss sich schon auf das Riechen einlassen, mehr sogar darauf konzentrieren, um sich diese Vielfalt an Aromen zu erschließen.

Auch wenn Projektmanagement und Manufaktur keine direkte Einheit bilden, so wird der Geist der Versuchs- und Lehranstalt für Spiritusfabrikation durch die Mitarbeiter getragen. Neben der Bewahrung der Traditionen und dem Wiederbeleben alter Rezepturen gibt es auch Pläne für neue Kompositionen. Durch die Fokussierung auf das Wesentliche, neben der weltweit anerkannten Ausbildung auch Qualitätsprodukte für Feinschmecker herzustellen, beeindruckt dabei die Beibehaltung von Produktionsmethoden, welche von denen der Gründerzeit der Institution kaum abweichen, denn mit Stolz konnten uns Apparaturen gezeigt werden, welche seit dieser Zeit im Bestand und in Betrieb sind.

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Die Verköstigung von drei erlesenen Destillaten, das feine Nippen an einem fast reinem Alkohol (95,6 %) und die Stimmung, die von unterhaltsamen Geschichten des Geschäftsführers getragen wurde, ermunterte eine Vielzahl der Teilnehmer zum Kauf einiger feinster Spirituosen am Ende der Führung.

Aufgrund der Vielzahl interessanter Fragen, deren Beantwortung wegen der schon fortgeschrittenen Stunde offenbleiben musste, werden wir in diesem Jahr eine Fortsetzung für alle Chapter Mitglieder anbieten. Es lohnt sich also, nicht nur PMI Mitglied zu sein, sondern auch durch die Mitgliedschaft am Chapter diese exklusiven Events besuchen zu können.

Alle, die diesem Ereignis nicht beiwohnen konnten, wird der wochentägliche Hofverkauf empfohlen. Dort kann man dann den einen oder anderen edlen Tropfen käuflich erwerben und so auch zum Erhalt dieses kunstfertigen Handwerks in dieser Manufaktur beitragen.

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