Knete, Lego und Basteln - der Ruf reicht dem Design Thinking voraus. Und es ist tatsächlich so. Wir konnten uns auf dem letzten Mitglieder exklusiven Professional Circle in der School of Design Thinking am 23.05.2018 davon überzeugen, dass Ausprobieren und gemeinsames „Machen“ zu tollen Ergebnissen führt. 

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Vom IQ zum WeQ.

Erfolg heißt heute: Schritt halten, innovativ sein. Digitalisierung optimiert nicht nur Prozesse. Sie verlangt neue Geschäftsmodelle und ein neues Denken, sagt Ulrich Weinberg, der erste Professor für Design Thinking weltweit. Dafür gilt es zunächst, Muster abzulegen, mit denen wir groß geworden sind: Was zählt, sind Ergebnisse, keine Noten. So werden auf der „D-school“ in Potsdam, die integriert ist in das Hasso-Plattner-Institut, mit Hilfe der „Design Thinking“ Methode innovative Produkte und Dienstleistungen für alle Lebensbereiche entwickelt, diese aber nicht benotet. Frei nach dem Motto „Nichts ist unmöglich“ werden in Form einer lebendigen Innovationskultur durch multidisziplinäre Teamarbeit Fehler akzeptiert und kreative-intuitive Kapazitäten freigesetzt. Nach Prof. Weinberg´s Meinung kann Innovation nur dann geschehen, wenn starke multidisziplinäre Gruppen sich zusammenschließen, eine gemeinschaftliche Kultur bilden und die Schnittstellen der unterschiedlichen Meinungen und Perspektiven nutzen.

Wie das geht, kann man lernen: Der Weg zur neuen Arbeitskultur führt vom IQ zum WeQ, vom konkurrierenden Ich zum schaffenden Team: kollaborativ, vernetzt, mit Freude am Machen und dem Recht, auch mal zu irren. Wichtig ist dabei Kooperationsfreude, Empathie, ganzheitlicher Blick und Bereitschaft zur Veränderung. In diesem Prozess wird der kompetitive "IQ-Modus", bei dem die Leistung einzelner Personen gemessen wird, durch den neuen "WeQ-Modus" ersetzt, der sich auf We-Qualitäten konzentriert, die eine "team of teams" -Angewöhnung fördern. Holger Rhinow konnte anhand verschiedener Beispiele renommierter Unternehmen diese Methode darstellen, sowie die Erfolge, aber auch Misserfolge durch den Versuch der Integration präsentieren.

Das sehr interessierte Publikum stellte nach den Vorträgen viele, zum Teil auch skeptische und provokante Fragen, auf die Prof. Weinberg und Herr Rhinow kompetente Antworten fanden und den Spirit of Design Thinking auf die Teilnehmer überschwappen ließ.

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Im anschließenden Networking gab es sehr anregende Diskussionen darüber, inwieweit, wann und in welchen Bereichen die Methodik „Design Thinking“ umsetzbar ist und ob die These, die Prof. Weinberg aufstellte, dass in 30 Jahren nichts anderes mehr denkbar ist, Wahrheit würde. Die Start-ups der heutigen Zeit machen es vor: Don’t wait. Innovate! 

Die Teilnehmer der Veranstaltung können sich 2 PDU für die Rezertifizierung gutschreiben lassen. 

Prof. Weinberg war so freundlich, dem PMI Berlin/Brandenburg Chapter e.V. seine Präsentation zur Verfügung zu stellen: https://de.slideshare.net/HPI_School_of_Design_Thinking

 

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